mein Leben

Ich habe gerade eben überlegt, was ich wohl als Entree für dieses Gedicht schreiben könnte und da fiel mir folgendes ein. Kennt ihr noch von früher den Kanon „Lachend, lachend, lachend, lachend kommt der Sommer über das Feld. Über das Feld kommt er lachend, la la la lachend, über das Feld.“ Der hat zwar nicht zur Entstehung des Gedichtes beigetragen, wird wohl aber immer in Erinnerung bleiben, ebenso wie beispielsweise „Theo“ oder „Froh zu sein“.

Dir den Weg durchs All zur Venus zu weisen
sehe ich als mein höchstes Ziel.
Um mit Dir alle Facetten der Liebe zu durchreisen
gäb ich so unglaublich viel.
Dich wirklich vollkommen glücklich zu machen
ist mein einzig Bestreben.
Mit Dir den Ernst aus dem Leben zu lachen
ist, glaube ich, mein Leben!

Berlin, 09.04.1999

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so wünscht ich

Ein weiteres, kurzes Gedicht zur guten Nacht…gegen den Regen und eventuell aufkommen könnende Misslaune…; )

Sollte ich einem Menschen Liebe wünschen,
so wünscht ich ihm die, die uns verbindet.

Sollte ich einem Menschen Glück wünschen,
so wünscht ich ihm das, das wir haben.

Und sollte jemand absolute Harmonie sich wünschen,
so wünscht ich ihm die, die unsere Liebe und unser Glück einbettet.

Berlin, 24.01.1999

Gefühle

Gefühle,
entsprungen aus Zuneigung zu Dir,
entstanden in dem Augenblick,
da ich zum ersten Mal
Dein wunderschönes Antlitz gewahrte,
entwachsen mehr und mehr
irdischem Vorstellungsvermögen
mit jedem weiteren Moment,
den ich in Deiner Nähe genießen darf
und nehmen mir die Fähigkeit rationellen Denkens,
vereinnahmen mich vollkommen
und verlangen nach Erwiderung,
um endlich freigelassen zu werden
und Dir einen Ort der Geborgenheit zu schaffen,
der nur Dich auffängt
und warm und behutsam
in Liebe einbettet.

Berlin, 14.01.1999

Ich liege

Ich liege
in einem Meer von weißem Sand
und schaue auf den unendlich weiten Ozean,
dessen türkisblau leuchtende Feuchtigkeit
und silbern glänzende Oberflächlichkeit
mich auf eine ganz widernatürliche Art anziehen
und ein noch niemals zuvor erlebtes Sehnen
nach dem strahlenden Gold tief unten,
weitab von dem bekannten, schwarzblauen Dunkel,
das das Augenlicht zu löschen scheint,
weckt.

Berlin, 26.03.1999