(All)es werde Clara

  
Entfalte Dich weiter

und Dein Leuchten;

Das Licht ist Deins,

Lichttragende,

Herrliche,

Gehe über uns

Allesamt

Immerfort!

jannipastelli, 3.7.2015

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Grell

Und das alles nur aufgrund von ein paar warmen Sonnenstrahlen, die am Freitag Nachmittag durchs Fenster in mein Arbeitszimmer blitzten und mir ins Gesicht schienen…

Grell durchscheinst du die grauen Schleier
der vergangenen, dunklen Tage und Wochen.
Lachst dem viel zu langen Winter
ein freundlich fröhliches „Ade“ ins Gesicht
und spielst mir liebevoll kitzelnd
mit den ersten Blüten wohlduftend um die Nase;
Du lässt in mir wachsen
den so sehr nach Vergleichbarem suchenden
Fleur des hereinbrechenden Frühlings
und beschwingst mich
mit deinen tausenden wohlriechenden Melodien,
die mich hinforttragen aus der allzu bekannten Sonne
und ihrer golden glänzenden Strahlen
in ein kaum fassbar faszinierendes Leuchten
meiner selbst!

Berlin, 18.06.2011

Tief trauernd tragen

Tief trauernd tragen wir dir deine langen Schatten zu Grabe
und bedecken dich mit goldgelbem Eichenlaub;
feurig knisternd fällt es auf dich
und deckt dich behutsam ein.

Entzündet fast schon
und dann doch dahingeschwemmt
in deines Freundes sprühend feuchtem Nass,
und von diesem lieblos zusammengeschoben.

Schweren Schrittes versuchen wir unsere lackierten Schuhe
um deine kleinen, doch unzähligen Seen zu schiffen,
und könnten eigentlich froh und glücklich sein,
dich eben genau dort
in unseren ebenso langen Spiegeln
wieder zu finden.

Berlin, 23.10.2011

Getupft, nicht gestrichen!

Das Gedicht ist natürlich weder noch, sondern ganz einfach geschrieben, getippt und gedruckt…; ) Der Rahmen allerdings wurde ein wenig anders „vergoldet“, als ich das bisher gehandhabt habe. „Gehandhabt habe“…sehr schön! Naja, ich dachte, es sei mal Zeit für eine -wenn auch kleine- Veränderung und hoffe, dass diese Gefallen findet. Zum Vergleich siehe „Liebst mich denn noch immer“

"Liebst mich denn noch immer"
"Liebst mich denn noch immer"

Was du mit mir trägst

"Was du mit mir trägst"

 

Ich bin selbst ein wenig erstaunt, dass ich es doch tatsächlich geschafft habe, das Gedicht zur Hochzeit meines Bruders schon fast einen vollen Monat vorher fertiggestellt zu haben…sensationell!!! ; )
Allerdings muss ich zugeben, dass die Anfertigung des Rahmens dann allerdings wieder „just in time“ erfolgte…; )

Was du mit mir trägst
nun seit Jahren schon,
liebst mir mein Leben,
küsst meine schönsten Stunden
zu beglückenden Ewigkeiten
in allerliebster Zweisamkeit;

Brichst auf mein Herz
und befüllst es liebevoll
mit deiner barmherzigen Güte
und lässt mich sie durchlaufen
immer und wieder
zu Kopf mir steigen
und in diesem fiebrigwohligen Wahn
liebestrunken einschlafen.

Nimmst dieses meine Band
und lässt mich wohl hoffentlich
nimmer aus diesem Traum erwachen!

Berlin, 08.04.2011

verliebtes chaos im kopf

verliebtes chaos im kopf
meine gedanken kreisen frei
ausschließlich um dich
nichts ist unmöglich
doch alles und mehr
mein puls schlägt rückwärts
leidenschaftlicher schmerz
mein magen schreit
aus der feurigen brunst
des körpers heraus
die worte zu schwer
fallen durchs rasende blut
ins entfachte herz
verglüht und aufgestiegen
des himmels azur
geweißt und wölkt
welch wilder tanz
um die kräftigen strahlen
endloses staunen
warmer sommerregen
legt sich nieder und
streichelt dein goldenes haar
perlt in deine ohren
und flüstert dir meine worte
der zuneigung
liebe.
  
berlin, 25.09.2003

Ich liege

Ich liege
in einem Meer von weißem Sand
und schaue auf den unendlich weiten Ozean,
dessen türkisblau leuchtende Feuchtigkeit
und silbern glänzende Oberflächlichkeit
mich auf eine ganz widernatürliche Art anziehen
und ein noch niemals zuvor erlebtes Sehnen
nach dem strahlenden Gold tief unten,
weitab von dem bekannten, schwarzblauen Dunkel,
das das Augenlicht zu löschen scheint,
weckt.

Berlin, 26.03.1999