Weiche Formen

Pünktlich und einigermaßen passend zur Berlin Fashion Week 2011 ein kurzer Gedanke aus meiner Jugend…ist das lange her…; )

Weiche Formen,
besser als Normen.
Kunstvolle Fassade:
So schön sein mit Jade!

Berlin, 1993

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Ein wunderschöner Traum

Ich sitze allein in einem Raum
in mich gekehrt und völlig stumm.
Und ein wunderschöner Traum
in meinem Kopfe schwirrt herum.

Mir träumt von einer heilen Welt,
die wohl im Traume nur besteht.
Oh, wie mir diese Welt gefällt!
Doch hab ich sie noch nicht erlebt.

Die Mitmenschen stets zu lieben,
bei Tage und auch in der Nacht,
ist selbstverständlich und Frieden
herrscht, der alle glücklich macht.

Alle Menschen sind dort gleich
und allen ist nur eines wichtig,
denn Zufriedenheit macht reich,
der Drang nach Macht nicht richtig.

Die Menschen kennen keinen Neid.
Sie zeigen sich durchaus zufrieden,
besitzen natürliche Bescheidenheit,
mit dem, was ihnen ist beschieden.

Dort können alle Menschen leben
und sich der Aufgabe verschreiben,
von Herzen wirklich gern zu geben,
und sich selber treu zu bleiben.

Noch immer sitz ich hier herum
und meine Schreie scheinen stumm;
Es kümmert keiner sich darum!
Ein wunderschöner Traum, zu dumm…

Berlin, 1993

Ein starrer, umherschweifender Blick

Ein starrer, umherschweifender Blick;
in die Ferne gerichtet,
wohin die Gedanken schweifen.
Der Blick ganz leer.
Tränen, von Sehnsucht getrieben,
benetzen die Wangen
– in Erinnerungen versunken.
Trauer, weil so allein,
vermischt mit Freude
auf’s nächste Wiedersehen.
Gefühle,
der Liebe Werk,
reißen den Liebenden zwischen
Freude
über die schönen Erinnerungen und
Sehnsucht
nach dem Partner
hin und her
– machen ihn verrückt!

Berlin, 1993