Für Dich!

Für Dich!

Ich könnte die wehmütigsten Verse schreiben in dieser Nacht.
Die Nacht ist voller Sterne, nur du strahlst nicht bei mir.
Mein Blick schweift zu dir in die Ferne, in die Ferne.
In Gedanken an Nächte wie diese, als ich dich in meinen Armen gehalten.
Endlose Stunden liebevoller Leidenschaft erfüllen die Träume von dir.
Wie viel endloser nun in meinen leeren Armen und auf meiner kalten Brust.

Ich könnte die wehmütigsten Verse schreiben in dieser Nacht.
Wie übervoll mein Herz ist und gleichsam auch so leer.
Unverbrauchte Liebe zu dir sticht bittere Wunden und dreht das Herz mir um.
Zu wissen, dass du nicht mehr mein. Zu fühlen, dass ich dich verloren.
Mein Herz sollte ruhen, doch ist’s am rasen.
Unzählige, wilde Emotionen schlagen mir vor die Stirn.
Wie haben wir uns geliebt!
Wie hätten wir uns nicht lieben können?
Und wie viel mehr noch sehne ich dich nun, da ich dich verloren.

Ich könnte die wehmütigsten Verse schreiben in dieser Nacht.
Da Nächte wie diese wie Tage mir waren, mir wurden durch dein Licht.
Dieses unvergleichliche Strahlen deiner wundervollen Augen.
Welch schöner Stunden Erinnerungen trage ich fort mit mir und meiner endlosen Liebe
und diesem letzten, liebevollen Vers – für dich!

jannipastelli, 31.03.2012

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OsKal „Die Erste.“

Oska:              Allit kla, Kal?
Kal:                 Allit kla, Pal.
Oska:              Cool, Mann! Bei mia ooch!
Kal:                 Joa…
Oska:               Wattn?
Kal:                 Ooch…nüscht…
Oska:              Wie nüscht?
Kal:                 Na, nüscht ebn!
Oska:              Du has do watt! Wattn los, ey? Sach ma!
Kal:                 Nee, is schon okee…
Oska:              Na jut. Wenn de meenst…
Kal:                 Joa…naja…
Oska:              Ja?
Kal:                 Naja, weeste…irjendwie is ja allit schick und so…aber…ach, ick wees ja ooch
nich…
Oska:              Watt weeste nich?
Kal:                 Mann, ja…is ja schon jut…irjendwie…und ooch nich…
Oska:              Hä?!
Kal:                 Und bei dia?
Oska:              Allit kla, Pal!
Kal:                 Cool, Mann! Bei mia ooch…

jannipastelli, 08.07.2014

Verweile mit mir!

Verweile mit mir!
Nur noch ein kleines Weinchen
und ich schenke Dir meinen reinen Geist.

Verweile mit mir!
Auf ein kleines Teilchen
und ich kreiere uns die schönsten Phantasien.

Verweile mit mir!
Noch ein kleines Weilchen
und ich schenke uns all meine Zeit.

Liebe mich!
Und was ich bin –
ohn‘ Unterlaß und weiterhin und ewiglich.

Liebe dich!
Was ich durch Dich bin und werde –
an jedem Ort.

Liebe uns!
Die wir unser Glück nun erstmals mehren –
Liebe uns!
Immerfort!

jannipastelli, 17.07.2013

Was ist das Leben?

Was ist das Leben?
Veränderung?
Anfang und Ende?
Sicherlich!

Doch sicherlich nicht
ein immer wieder neues Anfang und Ende,
um unsere Veränderung
unseres Lebens im Laufe der Zeit zu spiegeln.

Oder doch?
Weil wir verlernt haben?
Zuzuhören?
Und zu lesen?

Wie viele hundert Bücher sind (noch) gedruckt?
Ob Anfängen und Enden.
Ob oder aufgrund von oder wegen oder weil.

Wie unterscheiden wir, unwissend,
Anfänge und Enden,
wenn wir nicht mehr gelernt haben, 

zu lesen.
Zu hören.
Zu lernen.
Oder doch?

Die Zeit läuft ab;
Veränderungen ähnlich, fast gleich;
gepolt auf Anfang und Ende
und ein sicheres: Doch,

werden wir sicherlich
letztlich beginnen,
uns zu ändern und
uns einfach zu lieben!

jannipastelli, 05.08.2014 

 

Grell

Und das alles nur aufgrund von ein paar warmen Sonnenstrahlen, die am Freitag Nachmittag durchs Fenster in mein Arbeitszimmer blitzten und mir ins Gesicht schienen…

Grell durchscheinst du die grauen Schleier
der vergangenen, dunklen Tage und Wochen.
Lachst dem viel zu langen Winter
ein freundlich fröhliches „Ade“ ins Gesicht
und spielst mir liebevoll kitzelnd
mit den ersten Blüten wohlduftend um die Nase;
Du lässt in mir wachsen
den so sehr nach Vergleichbarem suchenden
Fleur des hereinbrechenden Frühlings
und beschwingst mich
mit deinen tausenden wohlriechenden Melodien,
die mich hinforttragen aus der allzu bekannten Sonne
und ihrer golden glänzenden Strahlen
in ein kaum fassbar faszinierendes Leuchten
meiner selbst!

Berlin, 18.06.2011