Grell

Und das alles nur aufgrund von ein paar warmen Sonnenstrahlen, die am Freitag Nachmittag durchs Fenster in mein Arbeitszimmer blitzten und mir ins Gesicht schienen…

Grell durchscheinst du die grauen Schleier
der vergangenen, dunklen Tage und Wochen.
Lachst dem viel zu langen Winter
ein freundlich fröhliches „Ade“ ins Gesicht
und spielst mir liebevoll kitzelnd
mit den ersten Blüten wohlduftend um die Nase;
Du lässt in mir wachsen
den so sehr nach Vergleichbarem suchenden
Fleur des hereinbrechenden Frühlings
und beschwingst mich
mit deinen tausenden wohlriechenden Melodien,
die mich hinforttragen aus der allzu bekannten Sonne
und ihrer golden glänzenden Strahlen
in ein kaum fassbar faszinierendes Leuchten
meiner selbst!

Berlin, 18.06.2011

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