Getupft, nicht gestrichen!

Das Gedicht ist natürlich weder noch, sondern ganz einfach geschrieben, getippt und gedruckt…; ) Der Rahmen allerdings wurde ein wenig anders „vergoldet“, als ich das bisher gehandhabt habe. „Gehandhabt habe“…sehr schön! Naja, ich dachte, es sei mal Zeit für eine -wenn auch kleine- Veränderung und hoffe, dass diese Gefallen findet. Zum Vergleich siehe „Liebst mich denn noch immer“

"Liebst mich denn noch immer"
"Liebst mich denn noch immer"
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In Euren Wolken

Hier mal eine Auftragsarbeit. Keine Vorbereitung. Aus dem Stand. Und doch im Sitzen… ; )

Verzweifeltes, auferzwungenes Lächeln
eingeschlossen in allerleichtestem Frohsinn
und absoluter Lebensfreude.
Gepeinigt stetig von Tag zu Tag,
alltäglich.
Aufkeimend mit jedem Sonnenstrahl
von Neuem
und ebenso freudlos erstickend
leider allabendlich einsam
und scheinbar unglücklich
mit sich und Deiner Welt.
Doch dann,
wie aus dem Nichts,
erscheint Dein Prinz
und hört Dir zu,
schenkt Dir seine beiden Ohren
und beginnt mit Dir gemeinsam zu denken
und die ersten Steine zu legen
für ein schon längst gemaltes,
rosarotes Schloss
in Euren Wolken.

Berlin, 18.06.2011

Silbermond (2)

Und dann habe ich den „Silbermond“ doch tatsächlich noch einmal umgeschrieben, zumindest ein wenig. In der ursprünglichen, wilderen Fassung wollte ich ihn für den 60. Geburtstag meiner Patentante Karin dann doch nicht belassen. Heute Nacht jedoch, zum bevorstehenden „Blutmond“, würde sie allerdings ganz trefflich passen…; )

Silbermond,
wie glänzend strahlst
und leuchtest unser heitres Spiel.
Silbermond,
wie friedlich gleitest
und erhellst uns manchen Vers.
Silbermond,
wie frei frohlockst
ob all der fröhlichen Freunde.
Silbermond,
oh Silbermond!
Welch wunderschönes Treiben
du spendest mit dem Leben,
das du gibst
und gleich wieder nimmst
mit deinem Scheiden!

Berlin, 11.06.2011