So nimm

Und endlich kommt auch das vierte Gedicht dieses recht produktiven Morgens…inhaltlich allerdings ein wenig anders geartet als die anderen drei…; )

So nimm
auch diese verlorenen Seelen
auf in deinem ganz persönlichen
Hort der Trunkenheit,
erfreue dich ihrer
und deiner
und lasst euch gemeinsam
friedlich dahinschlafen
bis in den just
so wundervoll erwachten
Sonnenschein.

Berlin, 01.05.2011

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„White Doves“

"White Doves"
„White Doves“, Acryl auf Leinwand, 30 x 40cm

Endlich kann ich euch etwas anderes als „nur“ Geschriebenes präsentieren: hier ist etwas Gemaltes!!!

Ich empfand es als nicht ganz einfach, das passende Geschenk zur Hochzeit meines Bruders zu finden und habe einige Löcher in die Luft gestarrt. Dann erinnerte ich mich, von Felix und Jule zum Weihnachtsfest 2009 eine Leinwand und Acrylfarben geschenkt bekommen zu haben -als kleinen Anreiz wieder tätig zu werden und die Pinsel zu schwingen. Bisher hatte ich diese allerdings noch nicht wieder angerührt und nahm die bevorstehende Hochzeit also als willkommenen Anlass dazu. Es hat ein bisschen und einige Skizzen gedauert, bis die endgültige Idee sich auf Papier hat sehen lassen, doch bin ich mit dem Ergebnis, auch heute noch, sehr zufrieden.

Was du mir heute gibst

Es ist schon wirklich sehr eigenartig aus welchen Situationen und Momenten urplötzlich Produktivität erwächst und einfach nur fließt…

Was du mir heute gibst,
werde ich nie wieder
aufzuwiegen im Stande sein.
Was ich jetzt gerade empfinde
ist durch den Augenblick enthoben
und währt doch nachhaltig
und für immer fort!

Berlin, 01.05.2011

Was du mit mir trägst

"Was du mit mir trägst"

 

Ich bin selbst ein wenig erstaunt, dass ich es doch tatsächlich geschafft habe, das Gedicht zur Hochzeit meines Bruders schon fast einen vollen Monat vorher fertiggestellt zu haben…sensationell!!! ; )
Allerdings muss ich zugeben, dass die Anfertigung des Rahmens dann allerdings wieder „just in time“ erfolgte…; )

Was du mit mir trägst
nun seit Jahren schon,
liebst mir mein Leben,
küsst meine schönsten Stunden
zu beglückenden Ewigkeiten
in allerliebster Zweisamkeit;

Brichst auf mein Herz
und befüllst es liebevoll
mit deiner barmherzigen Güte
und lässt mich sie durchlaufen
immer und wieder
zu Kopf mir steigen
und in diesem fiebrigwohligen Wahn
liebestrunken einschlafen.

Nimmst dieses meine Band
und lässt mich wohl hoffentlich
nimmer aus diesem Traum erwachen!

Berlin, 08.04.2011